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LUCHS (Lynx lynx)

Merkmale:
Der Luchs ist unsere grösste Raubkatze. Seine Sommerfärbung ist rotbraun, im Winter wird er dann grau, nur die Bauchseite bleibt immer weiss. Die Dichte der schwarzen Flecken auf dem Fell ist von Tier zu Tier verschieden. Auf den Ohren stehen kleine Haarbüschel, der Schwanz ist kurz, blosse 10 - 15 cm lang. Ausgewachsene Tiere wiegen 15 - 30 kg, wobei Männchen etwas grösser sind als Weibchen. Rumpflänge 70 - 90 cm, Schulterhöhe 50 - 65 cm.

Fortpflanzung:
Der Luchs bringt seinen Nachwuchs Anfangs Juni zur Welt. Die Jungen, 1 - 3 an der Zahl, bleiben das ganze folgende Jahr mit der Mutter zusammen. Während dieser wichtigen Zeit erlernen sie von ihr die Geheimnisse erfolgreichen Jagens.

Vorkommen:
Der Luchsbestand ist seit dem Tiefpunkt der 60- und 70-ger Jahre wieder kräftig erstarkt. Heute leben nahezu eintausend Tiere hauptsächlich in Gegenden Mittelfinnlands, wie Tampere, Häme, Savo und Nord-Karelien.

Nahrung:
Der Luchs ist Fleischfresser. Er jagt mannigfaltiges Kleinwild, z.B. Hasen, Mäuse, Rotfüchse und Vögel, aber vermag auch grössere Tiere zu erbeuten, wie Rentiere und deren Verwandte. Er lauert ihnen am Wechsel auf, vermag sie aber auch mit Verfolgen einzuholen. Luchse sind blitzschnelle und sehnige Raubkatzen. Ihr hervorragendes Gehör wissen sie beim Jagen bestens einzusetzen.

Weiteres:
Der Luchs ist sehr menschenscheu, höchst selten begegnet man ihm in freier Natur. Manchmal allerdings treibt ihn der Hunger auch in Besiedlungsnähe, wobei er sich dann auch an Katzen und Hunden vergreifen kann. Als Lebenraum bevorzugt er mit dichten Wäldern durchzogenes Felsengelände.




BRAUNBÄR (Ursus arctos)

Merkmale:
Die Färbung des Bären ist von Tier zu Tier sehr unterschiedlich, die Palette reicht von hellbraun bis nahezu schwarz. Ausgewachsene Männchen wiegen zwischen 150 - 230 kg, die grössten wiegen sogar an die 400 kg. Weibchen sind deutlich kleiner, ihr Gewicht liegt zwischen 60 und 150 kg. Körperlänge 130 - 220 cm, Schulterhöhe 70 - 120 cm.

Fortpflanzung:
Mai und Juni ist Paarungszeit, die Jungen, 1 - 4 an der Zahl, kommen im folgenden Winter im Januar bis Februar zur Welt. Frischgeborene wiegen bloss 250 - 400 gr. Die Jungen wachsen sehr schnell heran, zur Herbstzeit wiegen sie schon gegen 30 kg. Sie folgen der Mutter gewöhnlich ein ganzes Jahr, machmal sogar drei Jahre, wenn das Muttertier aus irgendwelchem Grund nicht erneut trächtig geworden ist.

Vorkommen:
In Finnlands Wäldern leben derzeit etwa eintausend Braunbären, die meisten in Ost- und Nordfinnland. In den letzten Jahren konnte sich die Art auch in den anderen Teilen Finnlands verbreiten.

Nahrung:
Bären sind Allesfresser. Im Frühjahr und Herbst reissen sie Elche und Rentiere, verstecken die Kadaver sorgsam und nutzen das Aas fein säuberlich. Die Sommerzeit bringt dann reichlich pflanzliche Nahrung. Dem Bären schmecken Laubzweige, Buschwindröschen, Gräser, Getreide und zu Ende des Sommers ganz besonders die vielen guten Beeren.

Begegnungen:
Selten begegnet man dem Bären in freier Natur, da er sehr menschenscheu ist. Seine Sinne sind sehr viel schärfer als die unseren. Somit kann er Menschen schon von weitem erkennen - aus mehreren Kilometern Entfernung - und weicht ihnen aus. Sollte man aber dennoch einem Bären in freier Natur begegnen, ist es ratsam, sich ruhigen Schrittes zu entfernen und das Tier nicht weiter zu stören.




ROTFUCHS (Vulpes vulpes)

Merkmale:
Der Fuchs ist überwiegend rotbraun, Füsse und Ohren sind schwarz. Die Rute mit seiner weissen Spitze ist beinahe ebenso lang wie der Rumpf. Ein ausgewachsener Fuchs wiegt 5 - 9 kg, wobei der Rüde etwas grösser ist als die Fähe. Rumpflänge 60 - 80 cm. Schulterhöhe etwa 35 cm.

Fortpflanzung:
Der Fuchs gräbt als Bau ein unterirdisches Höhlensystem, das sich über 10 - 20 Meter erstrecken kann. Ausgänge legt er immer mehrere an und entkommt damit leicht seinen Verfolgern. Zu Sommeranfang kommen 1 - 3 Welpen zur Welt.

Vorkommen:
In Finnland sind Füchse sehr häufig. Mit Ausnahme des nördlichsten Lapplands trifft man sie überall an. Füchse können sich schnell vermehren; jährlich werden 30 000 - 50 000 Tiere gejagt. Ihr Bestand wird auf 100 000 Exemplare geschätzt.

Nahrung:
Der Fuchs ist Fleischfresser. Er erjagt alles mögliche Kleingetier, wie Hasen, Mäuse und Vögel, deren Nester er auch oft plündert. Seine grössten Beutetiere sind frisch geworfene Rentierkälber. Er verfügt über hervorragenden Gehör- und Geruchsinn, worauf sein Beutemachen hauptsächlich beruht.

Weiteres:
Füchse haben sich stellenweise sehr gut an die Besiedlung angepasst. Man kann sie sogar im Hof, beim Inspizieren der Mülltonnen, ertappen.